Trainer on a wingfield court

Darum solltest häufiger nach außen servieren.

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Kai Lemke

Customer Success Manager

Von der Einstandseite lautet bei vielen Spielern häufig die Devise: „Kick Mitte und los.” Doch ist das im Großteil der Fälle auch wirklich das effektivste Mittel? Wir erklären dir warum Du gerade auf Sand viel häufiger mal den Service nach Außen auspacken solltest und geben dir eine exemplarische Einheit mit an die Hand, in der Du im Drill Modus an dieser Aufschlagvariante arbeiten kannst.

Wir haben Datensätze mehrerer Amateur-Matches auf Wingfield Courts analysiert. Bei den Aufschlägen springt hier sofort ins Auge, dass viel auf den Körper oder durch die Mitte und wenig nach außen serviert wird. Der sichere Aufschlag scheint hier „the way to go” zu sein. Interessanterweise sieht das im Profibereich etwas anders aus: Auswertungen der großen Turniere zeigen, dass Profispieler gerade auf Sand vermehrt nach außen aufschlagen – Slice von rechts, Kick von links. Doch warum ist das so?

Wie man vielleicht denken mag, geht es weniger darum, direkt auf das Ass zu gehen. Der Aufschlag nach Außen öffnet in erster Linie den Platz, bringt den Gegner so in eine unkomfortable Position und macht so den Weg zum nächsten Schlag für deinen Gegner länger. Schlag für Schlag kannst Du dich so in eine gute Position bringen, um die Rally zu beenden.

Bemerkenswert ist, dass die Fehlerhäufigkeit des Return auf einen ersten Aufschlag nach außen nicht höher ist als beim Aufschlag durch die Mitte. Kommt es jedoch zur Rally, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Aufschläger den Punkt gewinnt.

Verschenktes Potenzial bei Amateurspielern?

Nun wollen wir natürlich nichts pauschalisieren und den Aufschlag nach außen als Allheilmittel und garantierten Schlüssel zum Erfolg lobpreisen. Eine Variante, die jeder Spieler in seinem Repertoire haben sollte, ist es jedoch allemal. Insbesondere kann er in folgenden Situationen hilfreich sein:

➡️ Du bist kein „Hard Hitter”.

➡️ Dein Gegner steht beim Return sehr weit hinter der Grundlinie.

➡️ Du möchtest deinen Gegner bei Einstand in der Rally auf seiner schwachen Rückhand festnageln.

➡️ Du möchtest deinen Gegner laufen lassen (Feld öffnen).

➡️ Du möchtest den Rhythmus deines Gegners brechen (deine Shot Selection beim Aufschlag ist unberechenbarer).

Es lohnt sich also gezielt dran zu arbeiten, um mehr Variabilität in dein Aufschlagspiel zu bringen. Nachfolgend findest Du eine 30-minütige Drill-Einheit, mit der Du deine Slice- und Kick-Aufschläge nach außen trainieren kannst.

Serve of a tennis player.

Workout für deinen Aufschlag nach außen.

1. Rhythmus WarmUp (10min):

Die ersten paar Minuten widmen wir dem Warm Up. Nutzt hier den Drill Modus, um direktes Feedback zur Qualität eures Durchgangs an der Wingfield Box zu bekommen. In der Team-Option spielen wir jeweils fünf Minuten lang Vorhand-cross und fünf Minuten lang Rückhand-cross.

Vorhand-cross (5 Minuten)

Rückhand-cross (5 Minuten)

Image for playing forhand or backhand cross

Legt den Fokus bewusst auf Rhythmus und eine saubere Platzierung, statt auf schnelle Schläge. Konsequenterweise sollten eure Genauigkeits-Scores daher höher als euer Speed Scores sein. Stellt euch während der Durchgänge am Smartphone einen Timer, damit ihr die fünf Minuten jeweils einhaltet und anschließend an der Wingfield Box einen neuen Durchgang starten könnt.

2. Kick Serve Drills von der Vorteilseite (25min)

Bei allen Aufschlagübungen serviert ihr abwechselnd jeweils 15x. Der Partner kann gleichzeitig die Rolle des returnierenden Spielers einnehmen. Im Serve-Drill-Modus wird dieser zwar nicht getracked, dennoch kann er so gleichzeitig an seinen Cross-Returns arbeiten, ihr seid beide aktiv und der Aufschläger hat auch noch immer genügend Bälle auf seiner Seite.

Serve Ad Drill (15 Serves à 5 Durchgänge)

Image for playing forhand or backhand cross

Achtet bei euren Kick-Aufschlägen auf die folgenden Dinge:

Übungsziel 1: Höhe über dem Netz

Übungsziel 2: Hoch abspringender Ball

Übungsziel 3: Maximaler Speed im Arm, um mehr Drall zu erzeugen

Nehmt euch zum Ziel, dem Ball viel Drall zu geben und ihn dermaßen hoch abspringen zu lassen, dass er nicht dreimal auf dem Platz aufkommen, sondern bestenfalls nach dem zweiten Aufprall den Zaun treffen würde. Fortgeschrittene Spieler sollten versuchen, dass der Ball keine zweimal auf dem Platz aufkommt.

Wiederholt den Durchgang und schaut, ob ihr eure Serve Scores, Durchgang für Durchgang, übertreffen konntet. Kontrolliert zusätzlich mit der Height Map, ob ihr mindestens eine Höhe von 0,3m über dem Netz hattet. Solltet ihr den Kick Serve von beiden Seiten sicher ins Feld spielen, versucht mehr und mehr eure Aufschlaggeschwindigkeit zu steigern. Prüft auch das später in der App.

3. Slice Serve Drills von der Einstandseite (25min)

Anschließend wechselt ihr auf den Slice-Aufschlag von der Einstandseite. Die Übungsanzahl bleibt gleich. Dieses mal versucht der Partner jedoch „down the line” zu returnieren. Fortgeschrittene Spieler schaffen es, die Bälle nach dem Slice-Aufschlag in der seitlichen Bande einschlagen zu lassen. Je kürzer du den Aufschlag ins Feld bringst, desto größer wird der Schlagwinkel. Wenn du weiter außen stehst, kannst du den Winkel zusätzlich noch ein wenig vergrößern und den Aufschlag für deinen Gegner noch gefährlicher machen.

Serve Deuce Drill (15 Serves à 5 Durchgänge)

Image for playing forhand or backhand cross

Achtet bei euren Slice-Aufschlägen auf die folgenden Dinge:

Übungsziel 1: Seitliches Abspringen des Balls nach außen

Optionales Übungsziel 2: Maximaler Speed im Arm, um mehr Drall zu erzeugen

Beim Slice Aufschlag werdet ihr merken, dass der Ball flacher über das Netz gespielt wird. die Geschwindigkeit dabei jedoch zunimmt. Als angestrebten Zielwert kannst Du dich hier etwa an 0,2m Höhe über dem Netz orientieren. Kontrolliert sowohl eure Höhen- als auch Geschwindigkeitswerte in der App und vergleicht sie mit dem vorherigen Kick-Durchgang.

That’s it! Für weitere Übungsinspirationen besuche regelmäßig unseren Blog. Viel Spaß on court!

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